Zwerg Anton im Schloss

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Spuk im Schloss

Als der kleine Zwerg im Steinbruch tot am Boden lag, grollte der Donner und ein Blitz schlug ein, Zwerg Anton wurde so zu Stein. Doch niemand sah den hellen Schein der zum Himmel aufstieg. Das war Antons großer Sieg, denn seine Seele war frei und so konnte er sich ein Plätzchen suchen und als Geist all jene ersuchen, die alles hatten im Leben und nicht bereit waren von ihrem Reichtum etwas abzugeben.
Zuerst zog Antons Geist in die Kirche ein von Alverdissen, doch anno 1842 wurde diese abgerissen. So benötigte er ganz unverwand einen neuen Unterstand. Da kam ihm das Schloss, was Fürstin Pauline um 1812 erstand, in den Sinn. Dort zog es ihn hin. Der Spruch am Eingangstor kam ihm wie ein Wink mit dem Zaunpfahl vor.
„Im Erdulden des Bösen, im Hoffen auf das Gute, vergeht das Leben und der Tod kommt“ stand dort geschrieben.
Wäre er nicht längst schon ein Geist gewesen, hätte er niemals dort sein Unwesen getrieben.
Ein Schloss war es in diesem Sinne schon lange nicht, zunächst ein Amtshaus, später ein Gericht.
Im Laufe der Jahrzehnte bekam Anton viele Leute zu Gesicht.
Anton hatte sehr viel Spaß daran die feinen Herrschaften zu necken und sie immer wieder zu erschrecken. Er stahl ihnen Wertsachen und so manchen Taler. Die Aufregung war immer groß. Wo ist dieses hin, wo war jenes bloß? Das Suchen hatte nie einen Sinn, Taler und Schmuck, alles war dahin. Ja, die Schönen und Reichen mussten ganz schön leiden unter seinen Streichen. Doch die armen Leute beschenkte Anton mit der Beute, welche er der feinen Gesellschaft abgenommen hatte.
Einmal legte er einer Bankiersfrau eine Ratte ins Bett, weil diese sich über ihr angeblich faules Zimmermädchen so sehr erbost hatte. Die gnädige Dame fand das gar nicht nett und zog ganz schnell wieder aus.
Doch es kamen immer wieder neue Besitzer in dieses wunderschöne Haus.
Zwerg Anton konnte einfach nicht ruhen, viel zu viel hatte er zu tun.
Erst als das ehemalige Schloss dann leer stand, auch Antons Geist endlich seinen Frieden fand.
Wer das Schloss Alverdissen noch niemals hat gesehen, sollte einmal nach dem Rechten sehen. Vielleicht spukt Antons Geist doch noch in den Gemäuern und sucht nach Abendteuern.
Oder aber, es findet irgendjemand den geheimnisvollen Stein, der einst Zwerg Anton soll gewesen sein.
 

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