Zwerg Anton Jugend

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Der Zwerg aus der Windmühle vom Saalberg

Albert Albeshope,
der Oberzwerg vom Saalberg, war niemals wirklich froh. Er, der Urgroßvater vom Anton, hatte auch mal einen Sohn und dieser ebenso. Beide waren lange schon tot. So hatte Albert Albeshope seine liebe Not. In der Windmühle bei Sonneborn, mahlte er das Korn und seine Alte buk das Brot. Doch diese war nun auch schon tot. So blieb ihm nur der Urenkelsohn, Anton.
Der kleine Kerl machte es dem Alten niemals recht, alles was er anpackte fand der Urgroßvater schlecht. Er war ein richtiger Tyrann, schrie den Kleinen ständig an. Dabei war Anton doch so liebenswert und nett.
„Ich füttere dich durch, gebe dir ein Bett, dafür hast du dich zu fügen. Und höre auf so dreist zu lügen!“ schimpfte Albert Albeshope
Der kleine Zwerg log seinem Urgroßvater tatsächlich ins Gesicht. Er hatte an jenem Tag einfach keine Lust, die schweren Säcke zu schleppen. So erfand er eine Ausrede, doch der Alte ließ sich nicht neppen.
„Du wirst lernen, was wirklich harte Arbeit ist!“ schrie der Oberzwerg.
Kurzerhand packte er Anton an und schleppte ihn aus der Mühle raus.
„Dir treibe ich das Lügen aus!“
Für ein paar Taler verkaufte er seinen Urenkelsohn an einen reichen Baron.
Dieser brauchte eine Arbeitskraft für wenig Lohn, da kam ihm der neue Knecht gerade ganz recht.
„Hier wirst du keine Ruhe finden, du kannst schuften und dich schinden!“ sprach der Urgroßvater voller Hohn, zufrieden lächelte auch der Baron.
„Schau dich nur um auf meinem Hofe!“ sagte er voller Stolz.
Anton sah, überall lag ganz viel Holz.
Laufe zur Zofe, sie weist dich in die Arbeit ein und in zwei Stunden wird diese dann fertig sein!“ erklärte der reiche Herr und ging davon.
Er ließ den ratlosen Anton zurück, doch die Dienstmagd kam zu ihm, dass war sein Glück.
„Das Holz musst du hacken kleiner Mann, am Besten du fängst sogleich mit der Arbeit an. Der Herr möchte es warm haben im Hause. Gönne dir niemals eine Pause, dann wirst du die Knute zu spüren bekommen!“
Da war Anton ein wenig benommen. Dennoch hat er sich besonnen und mit Eifer ans Werk gemacht. Nach zwei Stunden war die Arbeit tatsächlich vollbracht.
Vier lange Zwergenjahre blieb er bei dem Baron in Fron. Doch als dieser in einer Nacht, sich heimlich hatte aus dem Staube gemacht, trat ein neuer Herr an dessen Stelle. Hans Küster, der Besitzer vom Alverdisser Steinbruch.

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