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Lippoldshöhle Alfeld Brunkensen Lügenstein

Lippoldshoehle - Lügenstein bei Alfeld

Diese abenteuerliche Wanderung mit bizarren Felsklippen, tiefen Felsspalten und eine sagenumwobene Höhle erwartet uns im Grenzgebiet zwischen Weserbergland und Leinebergland. Die Glene, ein kleiner Fluß trennt den Duinger Berg vom Reuberg. Am sogenannten “Glenedurchbruch” in Brunkensen bei Alfeld ereignete sich in Mittelalter eine furchterregende Geschichte. Der Räuber Lippold soll hier sein Unwesen getrieben haben. Von einem Loch in den Felsklippen oberhalb einer Höhle (Lippoldshöhle) lauerte er seinen Opfern auf und raubte sie gnadenlos aus. Man bemühte sich seiner habhaft zu werden. Ohne Erfolg, immer wieder verstand er es der Bürgerwehr zu entwischen. So soll er seinen Pferd die Hufeisen verkehrt aufgeschlagen haben, um seinen Aufenthaltsort zu verbergen. - Einmal raubte er ein junges Mädchen... Wie die Legende weitergeht, können sie auf einer Infotafel am Anfang der Wanderung nachlesen. Die Lippoldshöhle sind von der Natur geschaffene Felsspalten, die künstlich zu einem Erdstall erweitert wurden. Sie diente im Mittelalter als Sperrburg und ist eine der wenigen Höhlen in Deutschland, die man frei und ungefährdet erkunden kann. Eine gute Taschenlampe und festes Schuhwerk sind allerdings Pflicht. Dicht unter den Felsmauern verläuft der markierte Klippensteig. Durch eine Felsspalte mit dem Gewichtigen “Lügenstein” führt der Weg über den Kamm zurück zur Höhle. Der Lügenstein ist eine alte Gerichtsstätte. Angeblich soll der Stein tiefer rutschen wenn ein Lügner die enge Spalte durchschreitet. Bei Regen ist äußerste Vorsicht geboten. Laubbedeckte Spalten und rutschige Steine sind nicht ganz ungefährlich. Am besten man bleibt auf den gekennzeichneten Wegen, was allerdings schwer fällt, weil die Felsen gerade zu auffordern zu kleinen Abenteuern.

Tourenkarte

Die Tourenkarte wird bei Googel Maps angezeigt.

GPX Track

Die komprimierte “ZIP Datei” herunterladen - Datei speichern - Zip Ordner öffnen - GPX-Datei extrahieren - Mit einer Routenplanungs Software läßt sich der Track anzeigen und auf ein GPS Gerät übertragen GPS System 

 Lippoldshöhle Alfeld Brunkensen Lügenstein  Lügenstein

Liebe Naturfreunde “ Es tut mir Leid” Als ich das Tor am Lügenstein durchschritt, rutschte der Stein ca. 1,5 m tiefer.

 

Lippoldshöhle Alfeld Brunkensen Lügenstein

Die Lippoldshöhle bei Alfeld

Mündlich Vgl Wächter Heidnische Denkmäler Hannover S 155 157

Vor vielen Jahren hat in der Gegend von Alfeld ein gewaltiger Räuber Namens Lippold gehaust, der seine Höhle auf einem Berge bei Brunkensen im Braunschweigischen hatte. Diese Hohle ist noch heute vorhanden und besteht aus zwei Abtheilungen, deren eine seine Wohnung, die andre der Stall für seine Pferde gewesen sein soll. Oberhalb derselben befindet sich auch ein Loch, von dem aus man die ganze Gegend überschauen kann und von diesem aus soll der Räuber auf seine Beute gelauert haben. Lange hatte man sich vergeblich bemüht seiner habhaft zu werden, da er alle möglichen Mittel anwandte, seine Verfolger zu täuschen, namentlich seinen Pferden die Hufe verkehrt aufschlug und dergleichen mehr, nun hatte er aber auch einmal ein Mädchen gefangen, das er bei sich in der Höhle behielt und mit ihr mehrere Kinder zeugte. Dies Mädchen war aus Alfeld und bat ihn endlich einmal, daß er ihr doch erlauben möge nach Alfeld zu gehn, um Einkäufe zu machen und da ließ er sich erweichen und gab ihr die Erlaubniß, sie mußte ihm aber vorher den Schwur leisten ihn keinem Menschen verrathen zu wollen. Nun ging sie nach Alfeld, als sie aber auf den Markt kam, stellte sie sich vor den großen Stein am Rathhause und erzählte ihm ihre Leiden, die sie bei Lippold ausgestanden und als er das alles mit anhörte, da wurde er, der ursprünglich roth war, aus Mitleiden dunkelblau. Die Erzählung des Mädchens hatten aber mehrere Leute gehört und folgten ihr, als sie wieder nach der Höhle ging, nach als sie dort an kam mußte sie, wie gewöhnlich den Räuber lausen und wie er nun schlafend mit seinem Kopf auf ihrem Schooß lag, ließen die Alfelder einen Strick durch das oberhalb befindliche Loch herunter, den schlang sie um seinen Hals und so erdroßelte man ihn. Andre sagen sie sei nicht zurückgekehrt und der Räuber sei in seiner Höhle mit heißem Waßer ersäuft worden, das man als er alle Auswege verrammelt, von oben hineingoß. Der blaue Stein befindet sich noch am Rathhause und ist auch in das Stadtwappen aufgenommen worden.

Quelle: Norddeutsche Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg, Pommern, der Mark, Sachsen, Thüringen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Westfalen, Adalbert Kuhn, Friedrich Leberecht Wilhelm Schwartz 1848

 

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