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Schaumburg Paschenburg Rinteln Hessisch Oldendorf

 Schaumburg - Paschenburg - Osterburg

Auf der Kuppe des Nesselberges thront die aus dem 12 Jahrhundert stammende Schaumburg. Sie ist der ehemaliger Stammsitz der Grafen von Schaumburg und gab den Kreis seinen Namen. Sehenswert ist das Torhaus der Vorburg und der Bergfried. Vom “Dicker Turm” wie er auch genannt wird, hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Wesertal zwischen Hameln und Rinteln. Vor der Burg steht eine uralte Blutlinde mit einer grausamen Geschichte. Auf einer Infotafel wird von einen Mädchen berichtet, das um 1400 in einem Hexenprozeß angeklagt und zum Tode verurteilt wurde. Als die Wasserprobe im Burgteich durchgeführt werden sollte ergriff das Mädchen ein Lindenreis und rief "So wahr dieses Lindenreis, das ich hier pflanze, grünen und blühen wird, bin ich unschuldig" Aus dem Lindenreis soll der mächtige Baum gewachsen sein. Unsere Wanderung startet vom Parkplatz vor der Burg und führt uns durch einen traumhaften Hohlweg hinab nach Deckbergen. Auf dem Bahrweg ( Ein alter Kirchweg und Leichenweg der Menschen aus Auetal ) geht es hinauf zur Osterburg und den beeindruckenden Springsteinen am Deckbergener Pass. Neben dem Kammweg sind die Felsklippen mit seinen Felsnasen, Spalten und Höhleneingängen (Wilhelmihöhle) zu bewundern. Die Springsteine bestehen aus Korallenoolith, das sich aus Korallen und Muschelschalen in einen urzeitlichen Meer gebildet hat. Der Meeresboden wurde schräg nach oben gedrückt und bildet die heutigen Felsklippen. Der Berg “Paschenburg” ist mit 338 Höhenmeter und einer super Aussicht die höchste Erhebung im Weserbergland. Die Paschenburg ist keine Burg, sondern ein altes Forst- und Gasthaus und östlich der Paschenburg befindet sich das Mäumkenloch. Einer Sage nach wohnten hier Wichtelmännchen. Die Wichtelkönigin hatte eine Affäre mit einen der Schaumburger Grafen. Als die Gräfin ihren Gatten in flagranti erwischte, musste er Ihr schwören nie wieder zum Mäumkenloch zu reiten. Die Wichtelkönigin war außer sich und rief, der Graf sollte wieder zu ihr kommen oder sein Besitz würde an fremde Erben fallen. Der Graf kam nicht. Die männlichen Nachkommen blieben aus und das Geschlecht der Schaumburger starb aus. Das Land wurde aufgeteilt. (Haus Hessen, Lippe und Hannover).

Tourenkarte

Die Tourenkarte wird bei Googel Maps angezeigt.

GPX Track

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Schaumburg Paschenburg Rinteln Hessisch Oldendorf   Schaumburg Paschenburg Rinteln Hessisch Oldendorf

Schaumburg Felsklippen Springsteine   Schaumburg Paschenburg wilhelmihöhle

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Eine weitere Sage vom Mäumkenloch

Deutsche Sagen und Sitten in hessischen Gauen. Karl Lyncker 1860 S. 55-56.

Auf der Paschenburg zeigt man eine tiefe Höhle Mäumkenloch genannt, in welcher vor Zeiten Zwerge gelebt haben. Noch zur Zeit als auf der darunter liegenden Schaumburg Amtleute ihren Sitz hatten, trieben sie daselbst ihr Wesen. Einer dieser Beamten ritt häufig mit seinem Diener aus, ohne daß seine Frau erfahren konnte, wohin. Sie argwöhnte eine Untreue ihres Mannes und gab sich Mühe, derselben auf die Spur zu kommen. Der Diener verweigerte beharrlich jede Auskunft, doch ließ er sich endlich bereden, bei dem nächsten Ritt Linsen auf den Weg zu streuen. Die Frau folgte dieser Spur und gelangte über Rosenthal den Berg hinauf bis zum Mäumkenloch. Hier stand der Diener mit dem Pferde und deutete in die Höhle. Die Frau trat hinein und fand in einem schönen Saale ihren Mann bei dem Mäumken sitzen. Sie führte ihn heraus und er mußte ihr geloben fortan nicht mehr zum Mäumkenloch zu reiten. Bald nachher erschien ein Zwerg vorn auf der Spitze des Berges und rief nach der Schaumburg hinunter “Die Mäume ist todt! Die Mäume ist todt! Von dieser Zeit an wurde das Bier der Broihahn in Oldendorf schlecht. Es führte nämlich vom Mäumkenloch ein unterirdischer Gang ins Brauhaus zu Oldendorf und die Zwerge brauten daselbst einen schönen Broihahn. Seit jenem Vorfall hat man aber von den Zwergen nichts mehr gehört.

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Schaumburg-33 Noch eine alte Sage

Wichtelmännchen zu Olendorf 

Die kleinen Wichteln oder Erdmännchen wohnen m Klüften, Erdspalten, in alten Häusern
unter den großen altfränkischen Oefen, auf Gesimsen, wie die Elfen, und können nach Willkür sichtbar und unsichtbar werden. Dem Hausherrn, der sie aufnimmt und freundlich behandelt, bringen sie Glück und helfen ihm in seinem Gewerbe, dem sie Segen und Gedeihen verleihen. Nur verspotten lassen sie sich nicht. Wer sie schilt oder verlacht, dem kehren sie Alles in Unsegen und Unglück, ziehen von ihm aus, und nehmen Gedeihen und Wohlstand mit sich fort.

Im Brauhaus zu Hessisch Oldendorf hatten die Wichteln lange Zeit ihre Auflage. Zu Gunsten der Bürgerschaft, der sie wohlwollten, trieben sie dort ihr unsichtbares Wesen, und lyßen ihren segnenden Einfluß merklich spüren. Daher kam es, daß das 16 dortige Bier unter dem Namen des oldendorfschen so berühmt war wie jetzt die braunschweiger Mumme, und wie diese weit verfahren wurde. Das Brauhaus, dem Posthaus gegenüber, wurde von den Postknechten, wenn sie durchgefroren nach Hause kamen, oft besucht, weil es da stets hübsch warm war. Einst kommt zur Winterzeit ein Postillon dahin, und erzählt, daß er in vergangener Nacht, als er durch den Süntel gefahren, ein Klagen und Heulen und Rufen gehört: Meume
Tienke ist todt! Todt ist Tienke Meume! Bei dieser Nachricht erhebt sich auf einmal im Brauhause ein Jammern und Wehklagen, und hundert Stimmen rufen tausendmal jenen Namen aus. Die an der Braupfanne beschäftigten Wichteln vergessen im Schrecken und in der äußersten Bestürzung ihre Unsichtbarkeit, und werden zu Hunderten von allen Anwesenden gesehen. Einer derselben trägt gerade ein Weizenkorn die Treppe hinauf, das er in die Pfanne bringen will. Er trägt aber so schwer an dem einen Korn, daß ein Brauknecht darüber lacht und seiner spottet. Das Wichtelmännchen wird böse, wirft sein Weizenkorn zur Erde, das Körnchen bleibt liegen und ist urplötzlich in das feinste Gold verwandelt. Aber alle Wichteln sind von dem Augenblick an verschwunden und für immer ausgezogen. Seit der Zeit ist das oldendorfsche Bier und der Breihan eben so schlecht, als es vorher gut und berühmt rühmt war. Kein Mittel blieb unversucht, seine vorige Güte wiederherzustellen, aber vergebens, denn der Fluch der Wichtelmänner ruht darauf.

Volksagen der Deutschen
Herausgeber: Philipp Ferdinand Grimm

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