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Obwohl der Fliegenpilz giftig ist, gilt er als Glücksbringer Vermutlich hängt dies mit seinem auffälligen Erscheinen und seinen halluzinogenen Wirkungen nach dem Verzehr zusammen.
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Der Steinpilz ist ein geschätzter Speisepilze. Er wächst nur in Symbiose (Mykorrhiza) mit bestimmten Bäumen wie Buchen, Kiefern, Eichen oder Fichten. Der Pilz steht unter Naturschutz und darf nur für den eigenen Verzehr gesammelt werden.
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Beim Speitäubling oder Speiteufel wird man wegen seines pfeffrig-scharfen Geschmacks sogleich spucken. Nach dem Genuß verursacht er schreckliche Magenschmerzen und Übelkeit.
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Der Speitäubling wächst vom August bis September in Buchenwäldern besonders gerne an trockenen Stellen zwischen Moos und Laub
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Vorsicht ein Knollenblätterpilz! - Bei diesen Pilz handelt es sich um die gefährlichste Pilzart in Mitteleuropa. Selbst die Geschmacksprobe eines kleinen pfenniggroßen Stückes kann tödlich enden.
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Die Herbst Lorchel zeichnet sich durch besonders bizarre Gestalt aus. Man findet sie in Laubwäldern vor allem an den Rändern von Waldwegen. Vom Genuß ist abzuraten.
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Der Speiteufel (Speitäubling) fällt mit seinen leuchtend roten Hut selbst in den finstersten Wäldern leicht auf.
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Im Ökosystem Wald hat jeder Pilz eine wichtige Funktion. Zerstören sie keine Giftpilze!
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In Oregon ( USA) entdeckten Forscher das größte Lebewesen der Welt. Es handelt sich um einen 2400 Jahre alten Hallimasch mit einen Gewicht von 600 Tonnen und einer Flächenausbreitung von über 9 Quadratkilometer.
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Manche Pilze leben in Symbiose mit einer einzigen Baumart. Zum Beispiel wächst der Goldröhrling nur unter Lärchen. Pilz und Baum bilden eine Partnerschaft zum beiderseitigen Nutzen.(Mykorrhiza) Der Pilz umschießt die feinen Wurzeln der Lärche und versorgt ihn mit Nährsalzen (hauptsächlich Phosphor) und Wasser. Im Gegenzug liefert die Lärche die Nährzucker (organische Kohlenstoffverbindungen), damit ermöglicht er dem Pilz die lebensnotwendige Fotosynthese.
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Die Umweltverschmutzung gefährdet die Pilzbestände bedrohlich. Auto- und Industrieabgase sind für den sauren Regen verantwortlich. Sie zerstören zunehmend die Bodenchemie der Waldböden. Bäume werden Krank oder sterben ab und entzieht somit seinen Symbiosepartner “Pilz” die Lebensgrundlage.
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Der im Rohzustand ungenießbare und im gekochten Zustand essbare Pilz gilt bei Waldbesitzern als gefürchteter Baumkiller. Ist ein Baum befallen ist es sein Todesurteil. Allerdings greift der Baumschädling nur Bäume an, die in ihrer Lebenskraft geschwächt sind. Im Herbst tritt der Pilz massenhaft in Laub- und Nadelwald auf, man findet ihn in dichten Büscheln vorwiegend auf toten Holz. Er wächst im Bast zwischen Rinde und Holz. In bestimmten Wachstumsphasen leuchtet das freigelegte meterlange, netzartige Pilzgeflecht im Dunkeln.
Die geweihförmige Holzkeule ist ein Schlauchpilz, der in toten, sich zersetzenden, moosbewachsenem Laubholz wächst.
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Schwefelköpfe wachsen vom September bis November hinein vorwiegend auf Baumstümpfen (Eiche und Rotbuche)
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Die seltenen feinen Eisnadeln, die sich im Winter auf porenreichen Totholz bilden, nennt man Haareis. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um den Gefrierpunkt, ist dieser Effekt zu beobachten. Kaltes Wasser in den Poren des Totholzes dehnt sich aus und drückt an die Oberfläche wo es zu feinen Eisskulpturen gefriert. Oft werden diese Eisstrukturen für Baumpilze gehalten.
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